Christian-Weise-Bibliothek

im Herzen der Oberlausitz

Eulalia empfiehlt

 

 

 

Das Buch vom Süden

 

Roman

von André Heller

 

André Heller wurde 1947 in Wien geboren. Er ist Chansonnier, Aktionskünstler, Schauspieler und Schriftsteller, Zirkusdirektor, Kunstgärtner aber vor allem ein Poet.

Andre Heller lebt in Wien oder Marrakesch zeitweilig auch am Gardasee in Gardone Riviera und er ist  auch viel auf Reisen.

 

„Das Buch vom Süden“ ist ein feinsinnig-melancholischer Roman von der Sehnsucht nach dem Süden, denn „nur im Süden ist Rettung“.

Es ist auch ein Zeitdokument von einer vergangenen Welt, die es so nicht mehr gibt und gleichzeitig ein Roman darüber, wie eine Welt für uns sein könnte.

 

Andre Heller erzählt die Geschichte von Julian Passauer, geboren 1947 in Wien.

Familie Passauer lebt in einer Dienstwohnung des obersten Geschosses von Schloss Schönbrunn, in welchem der Vater stellvertretender Direktor des Naturhistorischen Museums war. Julian verlebte dort eine glückliche, materiell sorglose Kindheit im Nachkriegswien. Der Vater schenkte dem Sohn nach bestandener Matura eine afrikaumrundende Schiffsreise. Er beginnt ein Studium, bevorzugt jedoch das Reisen von Casino zu Casino und wird ein professioneller Pokerspieler.

Der liebenswürdige Müßiggänger verdient nun seinen Lebensunterhalt mit Glücksspiel und besaß beizeiten ein kleines Vermögen.

Am Gardasee kommt Julian Passauer für eine Weile zur Ruhe, erlebt die Liebe und begibt sich dennoch wieder auf die Reise nach dem Süden.

 

Ein kluges und phantasievolles Buch, eine burleske Geschichte und ein Stück österreichische Kulturgeschichte.

 

 

Kaltes Wasser

Roman

von Jakob Hein

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch, Seitenzahl: 240

 

Grotesker Schelmenroman über einen Ostler, der ein besserer Westler sein will.

Friedrich Bender, ein Hochstapler zur Wendezeit, sucht sein Glück vergeblich mittels Lebenslügen zu finden. Beachtenswerte Mischung aus Dichtung und Wahrheit, ausgezeichnete Unterhaltung.

"...wie Friedrich sich als Felix Krull der Wendezeit durchs Leben mogelt, das liest sich urkomisch. Und auch die Schilderungen des Berlins der 90er Jahre, mit den schrägen Figuren aus den Eckkneipen des Prenzlauer Bergs mit ihrem Dialekt oder dem Möchtegern-Adel vom Kurfürstendamm, sind ein Vergnügen!"  Die Welt

Kurz und gut: Bender erweist sich seines großen literarischen Vorbilds Felix Krull als durchaus würdig. So sehr, dass sich Leser nach allem ernsthaft fragt, ob die elegante Lüge nicht doch der plumpen Wahrheit vorzuziehen sei."

logbuch  (kreuzer-Beilage zur Buchmesse)

 

Quelle: www.jakobhein.de


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